Mangan25

2018

Südstaaten – U.S.A.

 

 

 

Das Königreich Paradies

Ein deutscher Utopist bei den Cherokees

 

und

 

Die wilde Freiheit

„Mein Lebenslauf war ziemlich wechselvoll;

ich habe als Wilder und als zivilisierter Mann gelebt

und während ich meine alten indianischen Freunde immer noch liebe, haben die kultivierenden Einflüsse der Zivilisation eine große Veränderung in mir bewirkt.“ (Hermann Lehmann)

 

 

Die Künstlergruppe begab sich auf die Spuren Christian Priebers und Hermann Lehmanns. Dabei gingen die Künstler verschiedenen Fragen auf den Grund..

 

Warum bevorzugte er nach seinem Weggang bei den Apachen ein Leben bei den Comanchen? Er hätte ja auch zu seiner weißen Familie zurückkehren können. Welche Werte und Umstände ließen ihn sich für ein dauerhaftes Leben als Indianer entscheiden?

 

Was haben wir verloren oder was fehlt uns, dass ein so archaisches wie auch hartes Leben reizvoll erscheint? Die romantischen Bilder vom edlen Wilden, von tribaler Gerechtigkeit und naturverbundenem Leben haben in ihrer Überhöhung sicher ihren Ursprung in unserer uns selbst entfremdeten Lebensweise in unseren Megacitys, unserem Highspeed und unserer Unfähigkeit trotz unseres Wissens keine nachhaltigen Lösungen für die großen Probleme der Welt zu finden.

 

Wir haben keine freien Territorien mehr, wo wir die Verwirklichung einer gerechteren Idee einer neuen Gesellschaft probieren könnten. Wir müßten schon zum Mars fliegen. Des Utopisten Raumschiff ist nach wievor sein Denken. Priebers Königreich Paradies muss keine Utopie bleiben.

 

 

 

Expeditionsteilnehmer:

 

Peter Adler                           Maler/Bildhauer

Kai-Uwe Kohlschmidt    Autor/Komponist/Regisseur

Arta Adler                            Ärztin/Schauspielerin

Momo Kohlschmidt        Schauspielerin/Sängerin

 

 

 

 

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